Tipps für Weihnachtseinkäufe

Was tun, wenn das Christkind danebengreift? Am sichersten ist, bereits beim Einkauf einen möglichen Umtausch vereinbaren. Beim Online-Shoppen sollte man vor allem auf versteckte Nebenkosten achten. Mit Gutscheinen kann man zwar nicht viel falsch machen – aber auch sie können Tücken haben.

Kein Recht auf Umtausch: Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht. Der Umtausch ist freiwillig. Weihnachtseinkäufer sollen den Umtausch am besten auf der Rechnung vermerken lassen. Der Händler kann auch einen Umtausch von sich aus einräumen, was dann schon vorgedruckt auf der Rechnung steht. Wer etwas umtauscht, kann sich zumeist eine andere Ware aussuchen. Geld gibt es nicht zurück. Falls man nichts findet, erhält man einen Gutschein.

Online-Shopping: Beim Onlineshoppen unbedingt auf genaue Adress-Angaben schauen, speziell bei unbekannten Händlern. Preise vergleichen und möglicherweise versteckte Nebenkosten wie Versandspesen beachten. Hier gilt ein Rücktrittsrecht bis zu sieben Werktage (Samstag nicht mitgezählt) ab Erhalt der Ware. Bei etwa entsiegelten CDs und DVDs oder Tickets gibt es kein Rücktrittsrecht. Wird man über das Rücktrittsrecht nicht ordentlich informiert, verlängert sich die Frist auf bis zu drei Monate.

Gutscheine: sind 30 Jahre lang gültig. Viele befristen die Geltungsdauer z.B. auf 2 Jahre oder weniger, das ist aber unzulässig. Kann nach Ablauf einer Befristung der Gutschein nicht mehr eingelöst werden, muss man jedenfalls den Kaufpreis des Gutscheins erhalten.
Boom im Internet – Gutschein-Plattformen: Vor Erwerb unbedingt prüfen, wer überhaupt der Aussteller ist, denn diese Plattformen treten oft nur als Vermittler auf. Hält der Gutschein nicht, was er verspricht, kann es für Konsumenten mühevoll werden, zu ihrem Recht zu kommen.

Gewährleistung bei kaputter Ware: Für kaputte Ware gilt der gesetzliche Gewährleistungsanspruch. Bewegliche Waren (wie Möbel oder TV) muss der Händler bis zu zwei Jahre nach dem Kauf kostenlos reparieren oder umtauschen, letztlich den Preis dafür mindern oder das Geld zurückgeben. Das Recht steht dem Konsumenten zu. Das kann er vom Händler verlangen. Daher: Rechnung immer aufheben!

Zur Seite der AK mit dem ausführlichen Bericht

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