Neu, Microsofts neue Office 2013 Bürosoftware zum Mieten

Das neue Office-Paket 2013 können > Privatanwender < unter der Marke "Office 365" nun auch jährlich mieten, welche auf bis zu "5" PCs gleichzeitig installiert sein kann. Neben dem Mieten, kann man sie aber auch wie gewohnt kaufen.
Zusätzlich zum Office 365 erhält man eine Stunde Skype-Telefonie und 20 GB Online Speicher, um Daten zusätzlich im Web zu speichern.

Office 2013 Neuheiten:
Die Daten auf dem PC kann man wahlweise auf die Festplatte (Laufwerk C) oder auf den Online-Speicher SkyDrive (von Microsoft) speichern. Oder man läßt seine Ordner mit dem Online-Speicher automatisch synchronisieren, damit man von überall her auf die Anwendungen der Bürosoftware und seine Daten zugreifen kann.

Wobei das Speichern in der Wolke (Online-Speicher) ja ohnehin schon immer möglich war, z. B. mit der Googlewolke (Google Drive) oder mit Dropbox und den vielen anderen gratis Online-Speichern.
Die Daten kann man in der Wolke (Online-Speicher) auch mit mehreren Benutzern gleichzeitig bearbeiten, so wie bei Google, bei dem das schon seit langem möglich ist.

Erster Eindruck vom neuen Office 2013:
Nichts Neues, somit werden Google Docs und OpenOffice http://www.computerbild.de/download/OpenOffice-904173.html
weiterhin für Gelegenheitsanwender eine gute kostenlose Alternative sein.

Die Neuheit: Mieten oder kaufen entpuppt sich auch als Werbegag, da die Mietvariante “Office 365 Home Premium” fast gleich teuer ist, wie die Kaufvariante. (zugegebenermaßen hat die Mietvariante mehr Anwendungsprogramme, aber welcher Normalo braucht schon Access, OneNote, und Publisher?). Einzig, das man die Mietvariante auf 5 PCs intallieren darf finde ich gut.

Preise:
“Office 365 Home Premium” zum mieten beinhaltet Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Access, Publisher und Outlook und man kann die Software auf bis zu 5 PCs nutzen, zum Preis von 99 Euro Jährlich!
http://www.microsoft.com/de-de/office365/what-is-office365.aspx

Die Studenten-Version von Office 365 kostet alle vier Jahre 79 Euro.

Während die Kaufvariante “Home and Student” Word, Excel, PowerPoint und OneNote beinhaltet und 139 Euro kostet, einmalig! (anstatt Outlook kann man ja auch Live Mail http://www.chip.de/downloads/Windows-Live-Mail-2012-Nachfolger-von-Outlook-Express_22000689.html nehmen, oder die gratis Werbevariante, bzw. verwenden die meisten heutzutage ohnehin einen kostenlosen Webmailanbieter, wie z. B. Gmx, oder Googlemail)

Die größere Kaufvariante “Home and Business, beinhaltet zusätzlich Outlook. So gesehen kaufen die Leute wohl eher die günstigere “Home and Student” Version, oder?

Bei der ganz großen Kaufvariante “Professional Plus” ist auch noch Access und Publisher, dabei. Wobei mir in meinem Umfelt auffällt, dass Access langsam eh niemand mehr verwendet, oder wie seht ihr das? Preis: 539 Euro, also ich kenne niemanden, der dafür soviel Geld ausgeben würde.

Office-Pakete werden übrigens ab jetzt immer aus dem Web heruntergeladen, wozu man einen Microsoft Account benötigt (“Office on demand”, genannt).

Neben Miet- und Kaufpaketen gibt es auch noch “Office Web Apps” (Word, Excel und PowerPoint), auf denen Werbung läuft, wodurch sie kostenlos im Internet angeboten werden können (ähnlich Google Docs). Allerdings sind die im Vergleich zu den Kaufvarianten stark abgespeckt.

Office 2013 und 365 läuft übrigens nur unter “Windows 7″ und “Windows 8″ und auch auf Macs.

Fazit: Unter “mieten” dachte ich eher tage, oder wochenweise und nicht an ein ganzes Jahr zu einem noch dazu sauteurem Preis. Wenn Microsoft glaubt, dass die Normalanwender das Office 365 mieten und jährlich € 99 ausgeben, dann kann ich mich nur wundern.

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr. Die Meinung des Autors muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

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Eine Antwort auf Neu, Microsofts neue Office 2013 Bürosoftware zum Mieten

  1. simone sagt:

    Horror-Einkauf bei Microsoft:
    Bin eine Studentin an der Uni in Innsbruck und wollte mir das neue Office 2013 kaufen.
    Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, ich würde es nicht glauben, was ich da alles erleben musste.
    Zuerst mal suchte ich die richtige Bezeichnung der Version für Schüler und Studenten, die lautet “Office 365 University”, dann suchte ich im Internet eine Website, wo man das neue Office 2013 bestellen kann.

    Nachdem ich auf einer Microsoft Website gelandet war,
    http://www.microsoftstore.com/store/mseea/de_AT/pdp/productID.263156100
    wo kaufen stand (€ 79 für 2 PC für 4 Jahre) habe ich mich durch den Kaufprozess geklickt und musste natürlich erst noch ein Microsoft-Konto (Hotmail-E-Mailadresse) anlegen.

    Ok, das wäre ja noch halbwegs akzeptabel gewesen. Allerdings gab es dann am Ende des Prozesses ein Problem mit meiner E-Mailadresse von der Universität. Nach der Eingabe der E-Mailadresse versucht Microsoft diese zu verifizieren, also zu überprüfen, ob es sich um eine gültige E-Mailadresse der Universität handelt. Nach der Eingabe stand da, diese E-Mailadresse ist nicht richtig!
    Also habe ich wieder und wieder überprüft, ob ich da schon die richtige E-Mailadresse eingegeben habe. Nun erklärte man mir auf der Website, dass ich nur noch 2 Versuche habe. Da bekam ich es langsam mit der Angst zu tun, da auf der Seite angedroht wurde, dass man, wenn sich herausstellt, dass man kein anspruchsberechtigter Student ist, den vollen Preis bezahlen muss, also statt € 79,– womöglich € 500 (inkl. Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Accedss, usw) nehme ich mal an.

    Nachdem ich die E-Mailadresse nochmals eingegeben habe, kam wieder die gleiche Fehlermeldung. Somit hatte ich nur noch einen Versuch. In meiner Panik habe ich einen Supportbutton gesucht und auch gefunden. Da stand dann was man tun soll, wenn die Verifizierung nicht klappt. Da habe ich dann auf den angegebenen Button geklickt und wieder ging eine Seite auf, wo man angebliche Kontaktmöglichkeiten vorfinden sollte.

    Leider waren da lediglich Telefonnummern und nachdem ich in einem Office 365 Blog gelesen hatte, dass diese Telefonnurmmern kostenpflichtig sind und man endlos in der Schleife hängt habe ich schon langsam angefangen die Fa. Microsoft zu hassen. Es entsteht schon eine unglaubliche Wut, wenn man jemanden so aufgeliefert ist, dass man hinklicken kann, wo man will, aber nirgendwo wird einem geholfen, nur immer wieder ähnliche Supportseiten, wo nur Blablabla drauf steht und ein paar Telefonnummern, die wohl eher für amerikanische Käufer gedacht sind, als für europäische Kunden.

    Plötzlich ging wie durch ein Wunder ein Chat auf und ich hatte die Gelegenheit mit einem richtigen Menschen zu chatten. Ich erklärte ihm mein Problem und hoffte nun der Lösung näher zu kommen. Aber leider entpuppte sich der Mitarbeiter von Microsoft als ziemlich inkompetent und hat mich dann an einen Kollegen weitergereicht, da er nicht mehr weiter wusste.

    Der nächste Mitarbeiter stellte alle Fragen noch einmal und ich kopierte einfach alle Antworten aus dem Logfile des Chats und gab sie so wieder ein. Wenn der Mitarbeiter den Chat gelesen hätte, hätten wir uns diese Wiederholung sparen können.

    Der MSN-MItarbeiter hat dann auch noch Hilfe bei Kollegen gesucht und ich musste halt solange warten. Nach insgesamt weit über 3 (!) Stunden, kam dann die Meldung, dass eine Bestellung von Office 2013 University für Österreich noch nicht möglich ist. Na super, da wird schon seit Wochen Werbung für das neue Office 2013 gemacht und dann kann man es angeblich noch immer nicht bestellen und das heute am 12.2.13, schon sehr merkwürdig.

    Ich habe dann noch ein paar Versuche gestartet, z. B. ob er denn nicht eine Seite wisse, wo man eine Demoversion downloaden könnte, aber auch da kam wieder ein Nein, das weiß er nicht, oder das ist nicht möglich. Ich glaube so einen Blödsinn natürllch nicht, aber momentan muss ich das wohl so stehen lassen, zumindest bis ich das überprüft habe.

    Einzig sein Versprechen, dass ich aufgrund des abgebrochenen Bestellprozesses keine Rechnung erhalten werde, hat mir gefallen (aber ob das stimmt, muss sich erst noch rausstellen).

    Liebe Firma Microsoft, mach einfach so weiter, so wirst Du es bestimmt noch sehr weit bringen. Mit so einem chaotischen Bestellvorgang und so veralteten Websites, wo nur Käse statt Support geboten wird, kann man nur in der Hölle landen.

    Schade, dass es nicht einen alternativen Anbieter von professioneller Bürosoftware gibt, denn dann würde ich sofort wechseln.

    Ich hoffe sehr, dass die Fa. Microsoft dies liest und ein schlechtes Gewissen bekommt und mir die drei Stunden, die mir von seinen Mitarbeitern geklaut wurden mittels Geld oder sonstiger Wiedergutmachtungssoftware erstattet :-)

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